Geschichte(n)

Das Deutsche Damast- und Frottiermuseum in Großschönau bewahrt eine bedeutende Periode deutscher Textilgeschichte. Diese reicht bis ins Mittelalter zurück, wird aber ab dem 17. Jahrhundert vor allem durch zwei Gewebearten dominiert: Damast und Frottier. Und diese Geschichte beginnt in Großschönau, einem kleinen Ort am Fuße des Zittauer Gebirges. Zu Recht bezeichnet sich Großschönau als Textildorf. Seit 1666 weben die Großschönauer Damast. 1856 begannen die Großschönauer – als erste in Deutschland – mit dem Weben kunstvoller und hochwertiger Frottierwaren. Rasch entwickelte sich der Ort zu einem Zentrum der Damast und Frottierherstellung. Beide Gewebe werden in modernen Firmen bis heute in Großschönau hergestellt und rund um den Globus vertrieben. So gibt es viel zu erzählen aus über 350 Jahren Damast- und Frottiergeschichte samt zahlreicher technischer, wirtschaftlicher und sozialer Veränderungen.

Museumsgeschichte

Ortsgeschichte