Ansicht des Wäntigschen Hauses in Großschönau, Lithografie, 1829, heute: Museumsgebäude

Briefkopf der Firma Christian David Wäntig & Söhne, 1886

Ansicht der Damasthandweberestube im damaligen Krumbholzmuseum (1905-1947)

Ausstellung im Krumbholzmuseum, Fotografie, 1905-1947

Museumsgeschichte

Das Deutsche Damast- und Frottiermuseum Großschönau ging aus den Sammlungen des Vereins „Saxonia“ (Naturwissenschaftliche Vereinigung, 1849 gegründet) und des Vereins für Ortskunde (gegründet 1889) hervor.

1937 schenkte der in New York lebende Großschönauer Theodor Haebler der Gemeinde das durch den Damastfabrikanten Christian David Waentig 1807 bis 1809 erbaute „Kupferhaus“. Haebler verband sein Geschenk mit der Bestimmung, hier das Museum einzurichten.

Durch den Ausbruch des Zweiten Weltkriegs verzögerte sich die Eröffnung bis 1947. Zuvor (1905–1940) befand sich das nach einem seiner Förderer benannte „Krumbholzmuseum“ in den Räumen der Schule.