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Großschönauer Größen
Festakt zur Eröffnung der neuen Dauerausstellung 16.12.2017

Großschönau schreibt wieder einmal Geschichte. Im beeindruckenden Ambiente der Schauwerkstatt des Deutschen Damast- und Frottiermuseums fand der Festakt zur Eröffnung eines völlig neu gestalteten Bereichs der Dauerausstellung des Museums statt. Spätestens als die Sächsische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, Frau Dr. Eva-Maria Stange, auf die große Bedeutung des Museums im Kulturraum Oberlausitz-Niederschlesien einging wurde den Gästen bewusst, was die Gemeinde Großschönau mit ihrem Museum für einen überregional bedeutsamen kulturellen Beitrag zur Textilgeschichte Deutschlands leistet. Und auch Landrat Bernd Lange brachte es in seinem Grußwort auf den Punkt: Großschönau ist eines der wenigen verbliebenen textilen Zentren in Deutschland, wo heute noch produziert wird.

Ganz gespannt waren die Zuhörer auf den Festvortrag der Kunsthistorikerin und Kuratorin Frau Dr. Anke Fröhlich – Schauseil „Aus Großschönau in die Welt. Der Maler Schenau und sein Werk“. Mit viel Liebe und detaillierten Recherchen hat sie wissenschaftlich Leben und Werk des berühmten Großschönauers erforscht. Dann stellte die Direktorin der Sächsischen Landesstelle für Museumswesen, Frau Katja-Margarethe Mieth, die von Frau Dr. Fröhlich-Schauseil verfasste Monografie über den berühmten Großschönauer Maler vor. Das reich ausgestattete 640-seitige Werk kann übrigens im Museum erworben werden.

Natürlich wäre die Neugestaltung der Ausstellung ohne großzügige finanzielle und ideelle Unterstützung nicht möglich gewesen. Hervorzuheben sind hier die Ostdeutsche Sparkassenstiftung gemeinsam mit der Stiftung der Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien, der Kulturraum Oberlausitz-Niederschlesien und die Sächsische Landesstelle für Museumswesen.

Die neu gestalteten Räume erinnern an bedeutende Großschönauer: Johann Eleazar Zeißig (Schenau), Christian David Waentig, Theodor Haebler und Karl Gotthelf Krumbholz. Kommen Sie nach Großschönau – es lohnt sich!