Zunächst trafen sich die Schülerinnen und Schüler zu einer „Schnupperstunde“ im Deutschen Damast- und Frottiermuseum: Es ging um die Erforschung alter Siegel. Im kühlen Keller des Museum (Foto) wurden Informationen zu Bedeutung und Geschichte der Siegel vermittelt, alte Schriften und Wappenbücher studiert, und schließlich wurde mit dunkelrotem Siegelwachs selbst gesiegelt. Das aber war nur der Auftakt. Im Museum ging es auf die Suche nach Wappen. Über 60 Stück wurden dabei entdeckt. Es handelte sich um Wappen von Familien, von Fürsten und Königen, Wappen als Hoheitszeichen waren ebenfalls darunter. Sie lernten die Regeln kennen, nach denen Wappen konstruiert sind. Die Schülerinnen und Schüler forschten nach der Herkunft und Bedeutung ihrer eigenen Familiennamen und entwarfen ein eigenes Familienwappen.
Es folgte eigenes Erproben alter Technologien: von „Mangeln wie zu Omas Zeiten“, Spulen bis zum Weben am Leinenwebstuhl und am Handfrottierwebstuhl. Dazu gehörte natürlich auch das Erlernen des Weberknotens und die Herstellung eines Sprungseils.
Und das Ziel? Begeisterung für unser Museum, die Traditionen von Damast- und Frottierweberei und das Bekanntmachen mit der Heimatgeschichte durch praktische Anschauung. Das Ziel wurde erreicht - und im neuen Schuljahr wird es weitergehen!