Malilpol
Malipol, die Frottiervariante des in der DDR entwickelten Malimo-Verfahrens, ist ein Polfadennähgewirke. Die Bezeichnung Malipol ist aus MAuersberger. Llmbach und POLware zusammengesetzt. Vereinfacht ausgedrückt, handelt es sich um ein mit Schlingen benähtes Grundgewebe. Die Polfäden werden mit speziellen Nadeln als Kettenstichnähte in das Grundgewebe eingearbeitet. Aus der Kettenstichnaht bildet sich die Schlinge dadurch, dass der Polfaden bei jedem Stich mit einer Polplatine in einem bestimmten Abstand vom Grundgewebe ferngehalten wird. In einer Minute können bis zu etwa einer halben Million Schlingen entstellen. Malipolstoffe besitzen nur auf einer Warenseite Schlingen.