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Deutsches Damast- & FrottiermuseumGroßschönau
 
  • Gedenktuch zur Hochzeit, Inv. 1956-589
    © DDFM, Foto: Bertram Kober
  • Teetuch im "japanischen Stil", Inv. 1956-585
    © DDFM, Foto: Bertram Kober
  • "Madonna auf der Mondsichel", Inv. 56-580
    ©DDFM, Foto: Bertram Kober
  • Teetuch mit sächsischen Ansichten, 1956-598
    © DDFM, Foto: Bertram Kober
  • Damasttuch mit Ansicht im altägyptischen Stil, Inv. 1957-209
    © DDFM, Foto: Bertram Kober
  • Gedenktuch "Frieden von Hubertusburg", Inv. 1961-202
    © DDFM, Foto: Bertram Kober
  • Gedenktuch "Frieden zu Teschen", Inv. 1997-3266
    © DDFM, Foto: Bertram Kober
  • Vivattuch auf den Deutschen Zollverein, Inv. 1956-583
    © DDFM, Foto: Bertram Kober
  • Damasttuch mit Planetengöttern, Inv. 1987-303
    © DDFM, Foto: Bertram Kober
  • Altartuch "Jesus beim Abendmahl", Inv. 56-582
    © DDFM, Foto: Bertram Kober
  • Gedenktuch zur Silberhochzeit, Inv. 1956-685
    © DDFM, Foto: Bertram Kober
  • Serviette mit Wappen, Inv. 16-11413
    © DDFM, Foto: Bertram Kober
  • Werbetuch mit Auszeichnungen, Inv. 1957-209
    © DDFM, Foto: Bertram Kober
  • Serviette "Raub der Proserpina", Inv. 1964-2507
    © DDFM, Foto: Bertram Kober

Damast



1666 lernten die Großschönauer Brüder Lange das Damastweben in den Niederlanden kennen. Sie brachten die Technologie mit in ihren Heimatort, der sich daraufhin zum deutschen Damastzentrum entwickelte. Aus Großschönau erhielt der europäische Adel im 18. und 19. Jahrhundert seine edle Tafelwäsche. Zeitweise liefen hier über 1000 Damastwebstühle. Heute findet sich im Deutschen Damast- und Frottiermuseum der wohl letzte funktionsfähige Damasthandzugwebstuhl Deutschlands, vielleicht sogar Europas.

Damast ist ein Bildgewebe aus einem Längs- (Kette) und einem Querfadensystem (Schuss). Durch den Wechsel von kett- und schusssichtigen Partien wird es möglich, jegliches Muster einzuweben. In reiner Handarbeit entstand zunächst der kostbare handgewebte Damast. Mit der Industrialisierung setzte sich die Jacquardtechnologie durch, nach deren Prinzip noch heute im Ort maschinengewebter Damast hergestellt wird. Mit bis zu 5000 Geweben aus über 300 Jahren bewahrt das Großschönauer Museum eine der bedeutendsten Damast-Sammlungen. Das wohl älteste hier erhaltene Gewebe ist auf die erste Hälfte des 17. Jahrhunderts datiert. Dem Großschönauer Fertigungsspektrum entsprechend, umfasst die Sammlung vor allem Tisch- bzw. Tafelwäsche.

Noch mehr Schätze aus unserer Sammlung finden Sie unter: https:/­/­www.museum-digital.de/­
 
 
Deutsches Damast- & Frottiermuseum
mit Schauwerkstatt
Schenaustraße 3, 02779 Großschönau

Telefon: +49 35841 35469
www.ddfm.de | E-Mail: museum@grossschoenau.de
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