Die Zittauer Künstlerin Gabriele Watterott sieht, fühlt und hört Verbindungen zu Menschen, zu Kulturen, zur Natur. Die Wahrnehmung der Umwelt wird von ihr intensiv verarbeitet und in einer künstlerischen Übersetzung wiedergegeben. Die Themen sind so vielseitig wie die kreativen Ausdrucksformen derer sie sich bedient. Sie identifiziert das Material, das erforderlich ist, um die jeweilige Beziehung darzustellen.
In der Ausstellung werden Objekte präsentiert, die kulturelle und ethnische Zugehörigkeiten thematisieren. Sie selbst entstammt einer schlesischen Familie und begann ihre Kindheit eben da.
Begleitprogramm: Führung durch die Sonderausstellung mit der Künstlerin Gabriele Watterott und Mit-Mach-Angebot Zeichnen und Malen. Die Veranstaltungen sind auch für Kinder geeignet.
Leibchen, Mieder, Parapluie. Festkleidung des 19. Jahrhunderts aus unserer Sammlung. Eine Ausstellung anlässlich 120 Jahre Museum in Großschönau.
Eröffnung am 11.05.2025 I 11:00 Uhr 11.05.2025-19.10.2025 Die Sammlungsgeschichte des heutigen Deutschen Damast- und Frottiermuseums lässt sich bis ins 19. Jahrhundert zurückverfolgen. Ausgehend von der Sammlung regionalgeschichtlich bedeutsamer Objekte durch den Heimatverein Saxonia und den Verein für Ortskunde erfolgte 1905 die Eröffnung des ersten, nach dem Stifter benannten, Krumbholz-Museums in Großschönau. Im Jahr 1947 wurde das Museum unter dem Namen Damast- und Heimatmuseum im sogenannten Kupferhaus errichtet. 1996 und mittlerweile etabliert, erfolgte eine Umbenennung in Deutsches Damast- und Frottiermuseum, um der bedeutsamen Sammlung an Damast- und Frottiergeweben Rechnung zu tragen. Die Spezialisierung des Museums auf Damast- und Frottiergewebe resultiert aus der engen Verbindung der im Ort angewendeten, besonderen Webtechniken mit der Regionalgeschichte. In der Ausstellung wird ein besonderes Sammlungsgebiet in den Fokus gerückt: die Bekleidungssammlung. Die Objekte, welche von den Einwohnerinnen und Einwohnern Großschönaus gefertigt oder getragen wurden, reflektieren den gestalterischen, finanziellen und sozialen Anspruch der Bevölkerung und stellen ein bedeutendes Stück Modegeschichte dar.
Foto: Ulrike Friese
Die LOLAS laden ein. Puppenkunst von Ulrike Friese
14.12.2024 - 22.04.2025 Eröffnung am 14.12.2024 I 11:00 Uhr
Die Puppen von Ulrike Friese, liebevoll die Lolas genannt, sind textile Geschichtenerzählerinnen und- erzähler. Sie berichten auf subtile Weise durch ein Augenzwinkern, einen Blick oder ihren Bekleidungsstil von Lebenswelten, die uns teils vertraut teils fremd sind. Ihre Interaktionen sind humorvolle Provokationen im Alltag, die schmunzelnd zum Nachdenken anregen.
Achtung! Puppennähkurs am 08./09.03.2025 I 11 - 17 Uhr mit Pausen und Verpflegung Kosten 100 Euro
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